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Himmerod baute Pommern als Verwaltungssitz auf. Es waren vor Ort tätig: ein curtarius (Verwalter), ein Pfarrer für den Ort Pommern, ein Pfarrer für die Filialen Kail und Brieden und ein Beichtvater für das im Pommerner Bachtal liegende Kloster Rosenthal. Dies blieb so bis zur Französischen Revolution.
Der Glockenturm stammt aus dem Anfang des 13. Jh, sein Dach (eine achtseitige hohe Schieferpyramide) aus dem 15. Jahrhundert.
Das neben der Kirche stehende Pfarrhaus (ehemaliges Himmeroder Hofhaus) gilt als das älteste im Bistum Trier. Sein Inneres ist geschmückt mit Fresken und Stuckarbeiten.
Die Himmeroder Patres leisteten sich in Pommern noch etwas ganz Besonderes: Sie bauten einen gedeckten Brückenübergang, der vom Pfarrhaus auf die Westempore der Kirche führt. So konnten sie immer trockenen Fußes die Kirche betreten.

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Update: 28.02.2012